Unsere Projekte

Das DTCH in Kathmandu

Bei unserem neuen Projekt  – Eröffnung war im April 2017 – arbeiten wir mit Geshe Sonam Wangchen, dem Leiter der Hilfsorganisation „Hope and Challenge“ zusammen. Mit dem DTCH hat er ehemaligen Straßenkindern ein Heim in Kathmandu geschaffen.

Geshe Sonam Wangchen wurde in Tibet geboren und lebte viele Jahre im südindischen Kloster Sera Je bis er vor einigen Jahren nach Nepal ging. Dort setzt er sich mit unermüdlicher Tatkraft für die Ärmsten der Armen ein. Seit dem Erdbeben in Nepal im Frühjahr 2015 stehen wir mit ihm in Kontakt und im Januar 2017 konnten wir ihn in Indien treffen, wo wir die gemeinsame Arbeit für dieses Projekt beschlossen.

Das „Dickey Tsering Children’s Home“ wurde nach der Mutter S. H. des 14. Dalai Lama benannt. Für die Tibeter ist sie der Inbegriff von Liebe und Mitgefühl. In diesem Heim in Kathmandu leben  30 Kinder aus der Hauptstadt und Dörfern der Umgebung. Sie können nun zur Schule gehen und haben ein liebevolles Zuhause. Tibetische Frauen haben mit viel Herz und Hingabe die Aufgabe der Pflegemütter übernommen.

Geshe Sonam Wangchen schrieb:
„Während der Reha- und Suppenküchenprojekte lernte ich viele benachteiligte Kinder kennen, die ohne Fürsorge und Zuwendung aufwachsen. Es sind unterprivilegierte Kinder, deren kostbares Leben durch Familienprobleme ruiniert wird. Manche haben eine Familie, aber sie sind so arm, dass sie nur einmal am Tag essen können. Manche haben keine Eltern, manche wissen nichts mit ihrem Leben anzufangen und kümmern sich nicht einmal um ihren eigenen Körper. Sie sind anfällig dafür, Drogen zu nehmen, ernähren sich von Essensresten, schlafen am Straßenrand, laufen barfuß, lernen nichts als um Essen zu betteln. Also wie wäre es, wenn wir ihnen helfen, indem wir dafür sorgen, dass sie ein Zuhause, Bücher, Freunde bekommen. Wenn wir uns darum bemühen, können sie gute Menschen mit einem neuen Leben werden.“         Geshe Sonam Wangchen

Das HKH in Kathmandu

Die Dolpo Region liegt im Nordwesten Nepals, nahe der Grenze zu Tibet im Himalaya. Es ist eines der isoliertesten Gebiete der Welt, in 4.500 Metern Höhe, gleichzeitig eine der ärmsten Regionen. Für die meisten Menschen gibt es dort weder medizinische Versorgung noch gesunde Ernährung. In den abgelegenen Bergdörfern gibt es keine weiterführenden Schulen, so dass auch Kinder mit sehr guten Leistungen nach der Grundschule nicht weiter lernen können.

Mit dem Himalayan Komang Hostel bekommen zum ersten Mal in der Geschichte des Dorfes Komang einige begabte Kinder die Chance einer guten Schulausbildung in Kathmandu. Nach Schul- und Berufsausbildung können sie in ihre Heimat Komang zurückkehren. Dort fehlen dringend Lehrer, Ärzte und Krankenschwestern, da die Region äußerst abgelegen ist und die Lebensbedingungen dort sehr hart sind.

Das Himalayan Komang Hostel wurde im November 2013 durch die Initiative des Tulku Dorjee Tsewang Rinpoche, gemeinsam mit Arantza Casas, Nyima Bhuti und Anton Barro gegründet.

Das NKCH in Kathmandu

Die Kinder im New Kopila Childrens Home in Kathmandu hatten bis Anfang 2016 keine festen Hilfen und Patenschaften. Das kleine Kinderheim war unterfinanziert und es fehlte an allen Ecken und Enden. Der Mangel an Spenden bedrohte Anfang 2016 den Bestand des Kinderheims.

Gemeinsam konnten wir mit Patenschaften für alle Kinder im NKCH helfen, ihren Unterhalt und ihre Schulausbildung zu sichern und bewirken, dass sie mit Zuversicht in die Zukunft blicken können.

Das SAMCH auf den Philippinen

Im Juli 2014 wandte sich Schwester Juliet aus dem St. Agnes Montepulciano Childrens Home mit der dringenden Bitte um Hilfe an uns: sie hatte begonnen, dort zu arbeiten und war entsetzt, wie schlecht die Versorgung war. Es fehlte an allem. Die kleinen Kinder, die jetzt dort im St. Agnes-Heim leben, haben alle Schlimmes erlebt. Dort im Kinderheim sollen sie doch zumindest satt zu essen bekommen und Kleidung und Schulbildung.

In 2017 sind für alle Kinder im Heim Paten gefunden. Dank der Patenschaftsbeiträge geht es den Heimkindern nun viel besser.